
Geschichte der Groupe Mutuel
Der Erfolg der Groupe Mutuel begann vor über einem Jahrhundert, im Jahr 1890, mit der Gründung des gemeinnützigen Hilfsvereins des Kantons Wallis, die Urzelle der heutigen Groupe Mutuel.
Die Gesellschaften, aus denen die heutige Groupe Mutuel entstanden ist, konnten sich immer wieder mit innovativen Lösungen auf neue Anforderungen einstellen. Hier einige Meilensteine dieser Erfolgsgeschichte.
Direktlinks:
1890 – Gründung des Verbands der gemeinnützigen Hilfsvereine des Kantons Wallis
1951 – Gründung der «Mutuelle Valaisanne»
1985 – Zwei neue Tätigkeitsfelder
1988 – Über die Kantonsgrenzen hinaus
1993 – Vom Dienstleistungsunternehmen zur «Groupe Mutuel»
1994 – Gründung der «Groupe Mutuel Leben GMV AG»
1997 – Schulterschluss mit drei Freiburger Krankenversicherern
1998 – Einweihung der neuen Gebäude in Martigny
2001 – «La Caisse Vaudoise»: Wachstum im Waadtland
2003 – Zwei weitere Zürcher Krankenversicherer
2004 – 27. Mai 2004 – Eröffnung des neuen ServiceCenters in Zürich-Oerlikon
2006 – Beitritt von Philos und 130'000 Versicherten
2008 – Die Groupe Mutuel feiert ihren 15. Geburtstag
2010 – 900'000 Versicherte in der Grundversicherung
2011 – Vier Krankenversicherer statt 15
1890
Gründung des Verbands der gemeinnützigen Hilfsvereine des Kantons Wallis
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schliessen sich in der ganzen Schweiz Bürger zu gemeinnützigen Hilfsvereinen zusammen, um die wirtschaftlichen Folgen von schweren Schicksalsschlägen besser bewältigen zu können. 1890 gründen verschiedene Vereine den gemeinnützigen Hilfsverein des Kantons Wallis. Durch das Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KUVG) im Jahr 1911 erhält die neue Vereinigung einen ersten Aufschwung.
1951
Gründung der «Mutuelle Valaisanne»
Die gemeinnützigen Hilfsvereine erhalten Konkurrenz durch grosse, schweizweit tätige Krankenversicherer. Im Jahr 1951 wird der Krankenversicherer «Mutuelle Valaisanne» mit 154 Versicherten gegründet. 1966 schliesst sich die Krankenkasse Siders der Mutuelle Valaisanne an.
1985
Zwei neue Tätigkeitsfelder
Das Inkrafttreten des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) eröffnet der Mutuelle Valaisanne ein neues Tätigkeitsfeld. Im Jahr 1985 wird der Tätigkeitsbereich diversifiziert: In Zusammenarbeit mit der Walliser Ersparniskasse und der Walliser Kantonalbank – bisher Konkurrenten – wird die «Walliser Vorsorge» gegründet, eine gemeinsame Gesellschaft zur Verwaltung der 2. Säule.
1988
Über die Kantonsgrenzen hinaus
Im Jahr 1988 zählt die Mutuelle Valaisanne 33’000 Versicherte und ist hauptsächlich im Wallis tätig. Doch die Zukunft liegt ausserhalb der Kantonsgrenzen. Die Integration der Stiftung «Hermes», ein Bündnis zwischen der Tessiner «La Royale» und dem Hilfsverein Siders, legt den Grundstein für die Ausweitung der Tätigkeiten in der ganzen Schweiz.
1993
Vom Dienstleistungsunternehmen zur «Groupe Mutuel»
Die operationellen Strukturen werden in einer Organisation zusammengelegt: Die «Groupe Mutuel»wird als Dienstleistungsgesellschaft gegründet und übernimmt die zentrale Verwaltung der Mitgliedskrankenversicherer und der beiden Vorsorgestiftungen. Die «Groupe Mutuel Leben GMV AG» schliesst sich ein Jahr später der Groupe Mutuel an.
Im gleichen Jahr schliesst sich die Schweizerische Krankenkasse für das Bau- und Holzgewerbe und verwandte Berufe (SKBH) mit ihren 40'000 Mitgliedern nach beherzten Verhandlungen der Groupe Mutuel an. Dank dieses Schulterschlusses öffnet sich für die Groupe Mutuel eine wichtige Tür zur Wirtschaftsmetropole an der Limmat.
1994
Gründung der «Groupe Mutuel Leben GMV AG»
Mit der «Groupe Mutuel Leben GMV AG» erweitert die Groupe Mutuel ihren Tätigkeitsbereich auf die Lebensversicherungen. Die individuelle Altersvorsorge und die Absicherung von Angehörigen bei Schicksalsschlägen ergänzen die Palette der Krankenversicherungsprodukte.
1997
Schulterschluss mit drei Freiburger Krankenversicherern
Mit dem Beitritt der Krankenversicherer «Avenir», «Mutual Assurances» und «Mutualité Assurances» steigt die Versichertenzahl auf 340’000. In Villars-sur-Glâne, gleich neben Freiburg, wird ein neues ServiceCenter eröffnet. Mit seiner idealen Grenzlage am «Röstigraben» und den ausgezeichneten Sprachkompetenzen der Freiburger Mitarbeitenden stellt der neue Standort für die Versicherten einen grossen Mehrwert dar. Der Bereich Krankenversicherungen wird weiter gestärkt.
1998
Einweihung der neuen Gebäude in Martigny
Nach kurzer Bauzeit ziehen die zentralen Abteilungen und die Direktion der Groupe Mutuel in den Neubau an der Rue du Nord 5 in Martigny. Die klare und gleichzeitig grosszügige Architektur widerspiegelt die Dynamik und den Innovationsgeist von Direktion und Mitarbeitenden. Die Abteilungen Leistungen und Mitgliedschaft im ServiceCenter Sitten wachsen mit der Versichertenzahl.
2001
«La Caisse Vaudoise»: Wachstum im Waadtland
Zum Jahresanfang stösst der Waadtländer Krankenversicherer «La Caisse Vaudoise» zur Groupe Mutuel. Die Infrastruktur des ServiceCenters Lausanne wird den neuen Bedürfnissen angepasst. Die Versichertenzahl steigt auf 550’000, damit belegen die Mitgliedskrankenversicherer der Groupe Mutuel unter den Schweizer Krankenversicherern den 4. Rang.
2003
Zwei weitere Zürcher Krankenversicherer
Durch den Beitritt der über 100-jährigen «Panorama», der ehemaligen Krankenkasse der Stadt Zürich, eröffnen sich neue Zukunftsperspektiven.
Eine weitere Kasse folgt dem Beispiel der Panorama: Die Betriebskrankenkasse der renommierten Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli in Kilchberg (ZH) entscheidet sich unter dem neuen Namen «Easy Sana» für den Beitritt zur Groupe Mutuel, um so ihre Tätigkeiten schweizweit auszuweiten und von der Erfahrung und Kompetenz der Groupe Mutuel im Versicherungsbereich zu profitieren. Im Oktober 2003 feiert die Groupe Mutuel ihr zehnjähriges Bestehen. Sie zählt mittlerweile 17 Krankenversicherer.
2004
27. Mai 2004 – Eröffnung des neuen ServiceCenters in Zürich-Oerlikon
Das neue ServiceCenter der Groupe Mutuel in Zürich-Oerlikon ersetzt die bisherigen Standorte im Raum Zürich, Glattbrugg und Rennweg. Die Abteilungen ziehen in das neu erworbene und modernisierte Gebäude in Zürich-Oerlikon; zusätzlich werden neue Mitarbeitende eingestellt. Die gut 100 Mitarbeitenden der Abteilungen Mitgliedschaft, Leistungen, Verkauf und Unternehmensversicherungen können die über 240’000 Versicherten in der Deutschschweiz nun noch besser betreuen. Das neue ServiceCenter bietet Platz für bis zu 170 Mitarbeitende; die Groupe Mutuel hat also weitere Kapazitäten für das zukünftige Wachstum ihrer Mitgliedsgesellschaften.
2006
Beitritt von Philos und 130'000 Versicherten
Der Waadtländer Versicherer «Philos» mit 120 Mitarbeitenden und 130'000 Versicherten stösst zur Groupe Mutuel, die ihre Position im Kanton Waadt somit ausbauen kann. Dank der Partnerschaft mit Philos kann die Groupe Mutuel ihre Rolle als Leader in der Westschweizer Krankenversicherer stärken und in der Schweizer Krankenversicherer-Rangliste den dritten Rang einnehmen.
2008
Die Groupe Mutuel feiert ihren 15. Geburtstag
Die Vereinigung, die 1993 für die Verwaltung der in den Bereichen Personen- und Krankenversicherung, berufliche Vorsorge sowie Lebensversicherung tätigen Gesellschaften gegründet wurde, zählt nun 1’491 Mitarbeitende und verzeichnet einen Umsatz von über 3 Millionen Franken. Das 15-jährige Jubiläum wurde mit einem Tag der offenen Tür und über 6'000 Besuchern gefeiert.
2010
900'000 Versicherte in der Grundversicherung
Am 1. Januar 2010 beläuft sich der Versichertenbestand der Groupe Mutuel und ihrer Mitgliedskrankenversicherer auf 900'000 Versicherte in der Grundversicherung. Zählt man die Versicherten mit nur einer Zusatzversicherung dazu, liegt die Versichertenzahl der Groupe Mutuel bei 1,186 Millionen.
2011
Vier Krankenversicherer statt 15
Die Krankenversicherer der Groupe Mutuel zählen per 1. Januar 2011 über 1,06 Millionen grundversicherte Personen. Zusammen mit den Versicherten, die nur eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, beläuft sich die Anzahl der Groupe Mutuel-Versicherten auf 1,3 Millionen. Zudem hat die Groupe Mutuel ab dem 1. Januar 2011 die Anzahl ihrer Mitgliedskrankenversicherer von 15 auf vier gesenkt. So wird die Struktur vereinfacht und die Finanzlage weiter gestärkt.
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