Unser Kundenservice ist von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 17.00 Uhr für Sie da.                  (nationaler Tarif gemäss Ihrem Anbieter)

 

Für Fragen bezüglich

  • der Vergütung von Arztrechnungen wählen Sie: 0848 803 333
  • Ihres Vertrags oder Ihrer Prämien wählen Sie: 0848 803 555

Sie können uns Ihre Nachricht auch mit dem nachstehenden Formular schicken. Wir werden Ihre Anfrage so schnell wie möglich bearbeiten.

 

Geben Sie Ihre Postleitzahl oder Ihren Wohnort an; so finden Sie die Groupe Mutuel-Agentur in Ihrer Nähe
  • FR
  • |
  • DE
  • |
  • IT
politique-sante-glossaire

Gesundheitspolitik

Artikel dieses Jahres anzeigen:

01.11.2017

Prämienregionen

Grössere Kantone sind in zwei oder drei Prämienregionen aufgeteilt, wenn sich die Gesundheitskosten innerhalb des Kantons stark unterscheiden. Dahinter steht vor allem die Tatsache, dass in ländlichen Regionen die Gesundheitskosten pro Person tiefer sind als in den Städten.

01.11.2017

Zulassung von Leistungserbringer

Die Anzahl in der Schweiz praktizierender Ärzte (Leistungserbringer) zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) nimmt seit Jahren stetig zu1. Dies hat (neben der Demografie, dem technischen Fortschritt und den falschen tarifarischen Anreizen) auch einen Einfluss auf die steigenden Kosten im ambulanten Bereich, denn die Ärzte haben verschiedene Möglichkeiten, weitere Nachfrage zu generieren und zusätzliche Leistungen zu verrechnen. Aufgrund des Vertragszwanges müssen alle Krankenversicherer mit allen Leistungserbringern Verträge abschliessen und deren Rechnungen – sofern konform mit dem Krankenversicherungsgesetz (KVG) – ohne Einschränkungen begleichen (Art. 41 Abs. 1 KVG).

01.09.2017

Änderung des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen (ELG)

Nach diversen parlamentarischen Vorstössen im Zusammenhang mit der Kostenentwicklung der Ergänzungsleistungen (EL) hat der Bundesrat am 20. November 2013 den Bericht «Ergänzungsleistungen zur AHV/IV: Kostenentwicklung und Reformbedarf» verabschiedet, in dem in verschiedenen Bereichen des EL-Systems Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigt werden. Der Bundesrat hat anhand dieses Berichts ein Vernehmlassungsverfahren eröffnet, das zwischen dem 25. November 2015 und dem 18. März 2016 durchgeführt wurde. Am 16. September 2016 hat der Bundesrat seine Botschaft dem Parlament unterbreitet. Neben einer Änderung des ELG umfasst das Projekt auch Anpassungen des BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge) und des FZG (Bundesgesetz über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge

01.09.2017

Ambulant vor stationär

Aufgrund des medizinisch-technischen Fortschritts in der Medizin und aus Rücksicht auf den Komfort für die Patienten werden immer mehr Eingriffe ambulant durchgeführt. Das Potential für die Verschiebung vom stationären in den ambulanten Bereich ist noch lange nicht ausgeschöpft, wird aber durch falsche Anreize gebremst. Einerseits werden verschiedene Tarifsysteme verwendet, was dazu führt, dass der gleiche Eingriff, je nachdem ob er nach SwissDRG (stationär) oder nach Tarmed (ambulant) abgerechnet wird, unterschiedlich vergütet wird. Andererseits beteiligt sich der Kanton nicht an den Kosten für ambulante Eingriffe. Auch Zusatzversicherungsdeckungen spielen eine wichtige Rolle, denn die Honorare aus den Spitalzusatzversicherungen führen, verglichen mit ambulanten Eingriffen, zu höheren Erträgen für die Leistungserbringer.

01.05.2017

Überwachungsmassnahmen zur Missbrauchsbekämpfung

Um Betrügern von Sozialleistungen sowie bei Sozial- und Privatversicherungen auf die Schliche zu kommen, ist die Überwachung von verdächtigen Personen, z.B. durch Privatdetektive, ein wirksames und probates Mittel. Damit können Missbrauchsfälle aufgedeckt, Betrüger juristisch belangt und Prämiengelder gespart werden. Der Sinn und Nutzen solcher Überwachungsmassnahmen bei Verdachtsfällen als auch deren präventive Wirkung ist klar gegeben und wird auch kaum in Frage gestellt. Festzuhalten ist, dass sich Versicherer in der Anwendung von Überwachungsmassnahmen seit jeher zurückhielten. Sie gelten als letzte Massnahme für den Fall, dass trotz der durchgeführten Abklärungen der Sachverhalte ernsthafte Zweifel an der Berechtigung von Ansprüchen bestehen.

01.05.2017

Liberale Vision «Krankenversicherung2020»

Seit seinem Inkrafttreten im Jahre 1996 wurde das Gesetz über die Krankenversicherung (KVG) bereits über 30 Mal teilrevidiert. Dabei wurden die Kompetenzen der Behörden und des Bundesrates laufend ausgebaut und die administrativen Hürden für Leistungsanbieter und Versicherer erhöht. Das Gesundheitssystem wurde träger, bürokratischer und teurer – aber qualitativ nicht besser. Der Ausbau der KVG-Regulierungen hat nicht dazu beigetragen, den Wettbewerb zwischen den Leistungserbringern zu stärken. Die steigende Lebenserwartung und der zunehmende Angebotsausbau erfordern zukunftsgerichtete Modelle für die Schweizer Gesundheitspolitik und unser Gesundheitswesen.

01.02.2017

Einheitliche Finanzierung der ambulanten und stationären Gesundheitsleistungen

Heute ist die Finanzierung der Gesundheitsleistungen unterschiedlich geregelt, je nachdem, ob es sich um eine stationäre oder eine ambulante Behandlung handelt. Die stationären Spitalkosten der allgemeinen Spitalabteilung tragen die Kantone (55%) und Krankenversicherer (45%) gemeinsam, während ambulante Leistungen vollumfänglich von den Krankenversicherern, respektive den Prämienzahlern, finanziert werden. Dieses System der „ungleichen“ Finanzierung steht schon seit Jahren in der Kritik.

01.02.2017

Einsparungen von Gesundheitskosten mittels Rechnungskontrolle und Missbrauchsbekämpfung der Krankenversicherer

Die Prämienerhöhungen beschäftigen die Schweizer jedes Jahr aufs Neue. Diese sind bekanntlich ein Abbild der Kostenentwicklungen, wenn auch verschiedene Akteure gerne die Krankenversicherer als Kostentreiber darstellen. Dabei bewirken sie genau das Gegenteil. Damit die Prämien nicht unnötig und missbräuchlich steigen, übernehmen die Krankenversicherer die wichtige Aufgabe der Rechnungskontrolle. Pro Jahr kontrollieren die Krankenversicherer mehr als 100 Millionen Belege für Leistungen der obligatorischen Krankenpflege (OKP) und der Zusatzversicherungen (nach Versicherungsvertragsgesetz VVG).

01.11.2016

Obligatorische Zahnpflegeversicherung

In der Schweiz beruht die zahnmedizinische Versorgung auf Eigenverantwortung und dem Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patienten. Das Schweizer System setzt auf Prävention, Eigenverantwortung und Therapiefreiheit. Dies hat sich bewährt. Die Zahngesundheit der Schweizer Bevölkerung ist eine der besten der Welt. In der Romandie und im Kanton Tessin lehnen Gewerkschaften und linke Parteien das heutige erfolgreiche System ab. Sie haben eine ganze Reihe von kantonalen Initiativen und Vorstössen aufgegleist, die alle eine neue, obligatorische Zahnversicherung für ihren Kanton verlangen. Die Groupe Mutuel lehnt dies ab um das gegenwärtige System zu bewahren.

01.11.2015

Medikamentenmarkt Schweiz und Rückerstattung der Medikamente

Der Medikamentenmarkt stagnierte im Jahr 2014. Der kassenpflichtige Markt stieg im Jahr 2014 leicht. Seit dem Jahr 2004 hat sich der Markt der Generika wertmässig mehr als verdreifacht. Die Groupe Mutuel setzt sich für Festbeträge ein, um die stark überhöhten Generikapreise zu senken.

01.09.2015

Festlegung der Krankenversicherungsprämien

Die Krankenversicherer definieren ihre Prämien jährlich per Ende Juli für das folgende Kalenderjahr. Dies geschieht aufgrund der zu erwartenden Kosten. Dabei sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, so zum Beispiel die Bruttoleistungen nach Kostengruppe, die Kostenbeteiligung der Versicherten, der Risikoausgleich, die Verwaltungskosten, aber auch regionale Besonderheiten, die Bevölkerungsstruktur an sich etcetera. Die Krankenkassenprämien sind ein Abbild der Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). Je mehr medizinische Leistungen die Bevölkerung in Anspruch nimmt, umso mehr steigen die Kosten, umso mehr steigen die Prämien.

01.07.2014

Tarifverhandlungen und Kostenkontrolle

Die Tarifverhandlungen und die Kostenkontrolle der Versicherer kommen den Versicherten zu Gute, bringen grosse Einsparungen und wirken prämiendämpfend. In den Tarifverhandlungen vertritt die Groupe Mutuel die Interessen ihrer Versicherten, also der Prämienzahler. Sie strebt Tarife an, welche die erbrachten Leistungen und deren Qualität angemessen honorieren und einen fairen Preis darstellen.

01.05.2014

Risikoausgleich in der Krankenversicherung

Der Risikoausgleich soll die Unterschiede in der Struktur der Versichertenbestände ausgleichen. Versicherer, die weniger Frauen, weniger ältere Personen und weniger Personen mit einem erhöhten Krankheitsrisiko zählen als der Durchschnitt aller Versicherer, entrichten zugunsten von Versicherern mit überdurchschnittlich vielen Frauen, älteren Personen und Personen mit einem erhöhten Krankheitsrisiko entsprechende Ausgleichszahlungen. Der Risikoausgleich muss auf statistisch stabilen Grundlagen beruhen, administrierbar bleiben und darf nicht zu einem Kostenausgleich führen.

01.05.2014

Datenschutz

Die Krankenversicherer sind dem Datenschutzgesetz unterstellt und müssen viele datenschutzrechtliche Bestimmungen befolgen, da sie mit besonders schützenwerten Daten der Versicherten arbeiten. Die Groupe Mutuel liegt besonderen Wert auf den Schutz der Daten ihrer Versicherten, insbesondere medizinische Daten, die für die gesetzlich vorgegebene Rechnungskontrolle erforderlich sind. Die Groupe Mutuel hat einen Datenschutzbeauftragten ernannt und verfügt über ein internes Reglement zum Schutz der Personendaten. Wir haben im Herbst 2013 das Gütesiegel „good priv@cy“ bekommen und unsere Datenannahmestelle hat gemäss den neuen Anforderungen der neuen Spitalfinanzierung die Datenschutzzertifizierung erhalten.

01.05.2014

Trennung von Grund- und Zusatzversicherung

Mit dieser Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung will der Bundesrat die soziale Krankenversicherung nach KVG und die Zusatzversicherungen nach VVG institutionell gänzlich trennen: Grund- und Zusatzversicherung dürften nicht mehr in derselben rechtlichen Einheit geführt werden. „Informationsbarrieren“ sollen sicherstellen, dass die Krankenversicherer, welche sowohl Grundversicherung wie Zusatzversicherung anbieten, keinerlei Versichertendaten zwischen den zwei Versicherungszweigen austauschen können. Die Groupe Mutuel lehnt diese Trennung entschieden ab. Die aktuelle Gesetzgebung weist genügend Regelungen zur Wahrung der Versicherteninteressen auf. Neben den hohen wiederkehrenden Mehrkosten, welche zu Lasten der Prämienzahlenden erfolgen, verlieren die Versicherten die geschätzte Dienstleistung: „Alles aus einer Hand“.

Mein Warenkorb

Prämie 2018 berechnen

Neue Login-Ausgabe

Ihre Agentur

Mein Warenkorb

Prämie 2018 berechnen

Neue Login-Ausgabe

Ihre Agentur