Eine Krebsdiagnose beim eigenen Kind bringt für die Eltern einschneidende Veränderungen mit sich; darauf ist keine Familie vorbereitet.
Zusätzlich zur emotionalen Belastung gerät oft das finanzielle Gleichgewicht aus dem Lot, denn die Schweizer Gesetze sehen nur eine beschränkte Unterstützung vor.
Gemäss Schweizer Gesetzgebung darf ein Elternteil für die Neuorganisation des Familienlebens bis zu drei bezahlte Tage am Arbeitsplatz fehlen. Weitere finanzielle Unterstützung ist nicht vorgesehen.
In dieser Situation müssen betroffene Eltern in Hinblick auf die manchmal langwierige Behandlung
- ihr Zeitmanagement neu definieren,
- die Berufstätigkeit eventuell reduzieren oder sogar einstellen,
- die Betreuung der anderen Kinder organisieren,
- die Kosten für auswärtige Mahlzeiten der Eltern oder gegebenenfalls Transportkosten für die Behandlung des Kindes tragen und
- weiterhin Zeit finden für das Familienleben.
Dabei können für die Familie finanzielle Engpässe entstehen.