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glossaire

Glossar Unternehmensversicherungen

Von A bis Z

A
  • Abredeversicherung

    Die Abredeversicherung dient der Fortführung der gesetzlichen Nichtberufsunfallversicherung für maximal 180 Tage.

  • Altersgutschriften

    Die Altersgutschriften sind den angesparteTeil des Vorsorgeaufwands, der angespart wird. Sparbeiträge leisten sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.

  • Altersrenten

    Das Schweizer Sozialversicherungssystem kennt zwei Arten von Altersrenten: die Renten der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und die Renten der beruflichen Vorsorge (BVG), auch zweite Säule genannt.

  • Arbeitsunfähigkeit

    Erwerbsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person wegen einer physischen, mentalen oder psychischen Erkrankung nicht mehr imstande ist, ihren angestammten Beruf oder eine andere ihr zumutbare Tätigkeit vollständig oder teilweise auszuüben. Bei langzeitiger Arbeitsunfähigkeit kann die zumutbare Tätigkeit auch in einem anderen Berufsfeld oder Tätigkeitsbereich ausgeführt werden.

  • Aussergewöhnliche Gefahren

    Die obligatorische Unfallversicherung verweigert oder reduziert die Leistungen bei:ausländischem Militärdienst, Teilnahme an kriegerischen Handlungen, Terrorakten und bandenmässigen Verbrechen, Beteiligung an Raufereien und Schlägereien, Gefahren, denen sich der Versicherte dadurch aussetzt, dass er andere stark provoziert, Teilnahme an Unruhen.

B
  • Berufskrankheiten

    Als Berufskrankheiten gelten Krankheiten, die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht worden sind (gemäss Liste des Bundesrats).

  • Berufsunfall

    Als Berufsunfälle gelten Unfälle: von Arbeitnehmern, wenn diese im Auftrag oder im Interesse des Arbeitgebers arbeiten bzw. tätig sind; während den Arbeitspausen sowie vor und nach der Arbeit, sofern sich die versicherte Person befugterweise auf der Arbeitsstätte oder im Bereich der mit seiner beruflichen Tätigkeit zusammenhängenden Gefahren aufgehalten hat; von Teilzeitbeschäftigten (Personen mit einer Wochenarbeitszeit von weniger als acht Stunden beim gleichen Arbeitgeber) auf dem Arbeitsweg.

E
  • Einkauf

    Durch einen Einkauf, der entweder in Form einer einmaligen Einzahlung oder mehrerer hintereinander vorgenommenen Einzahlungen hintereinander erfolgt, können die Lücken in der beruflichen Vorsorge kompensiert werden. Ein Defizit kann entstehen durch eine Lücke bei den Beitragsjahren, bei vorzeitiger Pensionierung, einer Lohnerhöhung oder Wechsel von einem Vorsorgeplan mit Beitragsprimat zu einem Vorsorgeplan mit Leistungsprimat bei Wechsel des Arbeitgebers.

  • Erwerbsunfähigkeit

    Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt.

F
  • Freiwillige Unfallversicherung gemäss UVG

    Folgende Personengruppen können sich freiwillig gemäss UVG versichern lassen: Selbstständigerwerbende mit Wohnsitz in der Schweiz, mitarbeitende Familienmitglieder, wenn sie nicht obligatorisch versichert sind (sie also keinen Barlohn beziehen und keine Beiträge an die AHV entrichten).

H
  • Haushaltshilfe

    Bei einer Privatperson oder einem Unternehmen angestellter Selbstständigerwerbender, der folgende Aufgaben ausführt: Putzen, Gartenpflege, Kinderhüten u. Ä.

  • Hilflosigkeit (ATSG Art. 9)

    Als hilflos gilt eine Person, die wegen der Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf.

I
  • Invalidität

    Vollständige oder teilweise Erwerbsunfähigkeit, die als permanent oder langfristig gilt.

M
  • Mutterschaftstaggeld

    Entschädigung, die den Ausfall des Erwerbseinkommens während einer Arbeitsunfähigkeit aufgrund Schwangerschaft kompensiert. Unter Mutterschaftsurlaub versteht man den ununterbrochenen Zeitraum von 14 Wochen ab Tag der Niederkunft.

N
  • Nichtberufsunfall

    Unfälle, die sich ausserhalb der Arbeit im Privatleben eines Versicherten ereignen. Teilzeitbeschäftigte (Personen, die weniger als acht Stunden pro Woche beim gleichen Arbeitgeber arbeiten) sind nicht für Nichtberufsunfälle versichert.

O
  • Obligatorische Unfallversicherung gemäss UVG

    Obligatorisch für Unfall versichert sind in der Schweiz beschäftigte Arbeitnehmer (die einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit gemäss AHV nachgehen), darin eingeschlossen: Personen in Heimarbeit, Auszubildende, Praktikanten und Volontäre, Personen, die in Lehr- oder Invalidenwerkstätten tätig sind

P
  • Partner

    Der Partner ist die Person, die: 1. in den letzten fünf Jahren bis zum Tod des Versicherten ununterbrochen im gleichen Haushalt gelebt und eine eheähnliche Lebensgemeinschaft geführt hat : 2. bis zum Tod des Versicherten im gleichen Haushalt gelebt und eine eheähnliche Lebensgemeinschaft geführt hat und für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss. Die Partner dürfen weder verheiratet, miteinander verwandt noch registriert im Sinn des PartG (Partnerschaftsgesetz) sein.

T
  • Taggeld

    Versicherungsleistung, die bei Arbeits- oder Erwerbsunfähigkeit erbracht wird.

U
  • Unfalltaggeld

    Versicherungsleistung, die den Ausfall des Erwerbseinkommens während einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit kompensiert.

  • UVG

    Abkürzung für das Bundesgesetz über die Unfallversicherung.

  • UVG-Lohnmaximum

    Obere Einkommensgrenze, die im Rahmen der obligatorischen Unfallversicherung versichert wird (momentan Fr. 126'000.-).

  • UVG-Zusatzversicherung

    Freiwilliger Zusatz zur obligatorischen Unfallversicherung für nicht vom UVG gedeckte Leistungen (Spitalaufenthalt private Abteilung, Komplementärmedizin, Taggeld zusätzlich zum UVG-Taggeld, Todesfall- und Invaliditätsleistungen u. a.).

  • UVG-Überschusslohn

    Lohnanteil, der die gesetzliche Schwelle von Fr. 126'000.- pro Jahr übersteigt.

W
  • Wagnis

    Private Aktivität, durch die sich ein Versicherter freiwillig einer besonders grossen Unfallgefahr aussetzt (z. B. Risikosport) und die zur Kürzung oder Verweigerung der Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung führt.

  • Wartefrist

    Wartefrist ist der Zeitraum zwischen dem Eintritt des Versicherungsfalls und dem Beginn der Leistungspflicht des Versicherers. Die gesetzliche Wartefrist beträgt drei Tage im UVG und variiert beim Krankentaggeld (meist zwischen sieben und 30 Tagen).

  • Wohneigentumsförderung

    Das Altersguthaben der beruflichen Vorsorge kann (mit gewissen Einschränkungen) zum Erwerb von Wohneigentum verwendet werden.

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