Häufige Fragen

Unsere Antworten auf die häufigsten Fragen

Die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Coronavirus.

Die Kostenübernahme bei Einzelversicherungen betrifft den Bereich Gesundheit. Besuchen Sie bei Fragen dazu unsere Seite für Einzelversicherte oder kontaktieren Sie unser Call-Center.

Coronavirus

Ja, Coronavirus-Tests, die zulasten der Krankenversicherung gehen, werden wie folgt rückerstattet: 

  • Tests, die vor dem 25. Juni durchgeführt wurden, werden für Patienten mit schweren Symptomen oder Komplikationsrisiko von der Krankenversicherung nach Abzug von Franchise und Selbstbehalt übernommen.
  • Tests, die ab dem 25. Juni durchgeführt werden, werden für Patienten mit bestimmten Symptomen oder infolge eines engen Kontakts mit einer positiv getesteten Person vom Bund ohne Abzug von Franchise und Selbstbehalt übernommen. Die Rückerstattung erfolgt über die Krankenversicherung, welche die Kosten danach dem Bund in Rechnung stellt.
  • Schnelltests, die seit dem 2. November zusätzlich zu den Standardtests durchgeführt werden, werden vom Bund ohne Abzug von Franchise und Selbstbehalt übernommen.
Rechnungen für Coronavirus-Tests, die vom Bund übernommen werden, werden direkt an Ihre Krankenversicherung geschickt. Wenn Sie trotzdem eine Rechnung erhalten sollten, können Sie den Leistungserbringer bitten, diese zu korrigieren und Ihnen den Betrag zurückzuerstatten, falls Sie bereits bezahlt haben.

Wenn die Bedingungen für eine Kostenübernahme durch den Bund nicht erfüllt sind und Sie sich auf eigenen Wunsch oder auf Wunsch Ihres Arbeitgebers testen lassen, gehen die Kosten zulasten der Person, die den Test beantragt hat.

Bei Quarantäne ist die Ausgleichskasse zuständig. Dies gemäss den vom Bundesrat getroffenen Massnahmen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Dokument der Informationsstelle AHV/IV.

Aufgrund der allgemeinen Verbreitung des Virus ist es wahrscheinlich nicht mehr möglich, eine exklusive kausale oder überwiegende Verbindung mit der Arbeit herzustellen. Covid-19 wird daher nicht als Berufskrankheit anerkannt. Aufgrund der aussergewöhnlichen Situation akzeptiert die Groupe Mutuel jedoch die Kostenübernahme als «Berufskrankheit» über die obligatorische Unfallversicherung nach UVG für Leistungen betreffend Infektionen mit Covid-19, die überwiegend aufgrund einer Berufstätigkeit in einem Spital oder Labor aufgetreten sind. Jeder Fall wird einzeln von der Groupe Mutuel geprüft.

Die Krankentaggeldversicherung deckt nur Arbeitsunfähigkeiten ab, die sich aus einer körperlichen oder geistigen Gesundheitsschädigung ergeben.

  1. Die Krankentaggeldversicherung deckt nur Arbeitsunfähigkeiten ab, die sich aus einer körperlichen oder geistigen Gesundheitsschädigung ergeben. Die Person muss sich also mit der Krankheit infiziert haben und aufgrund der Symptome (Fieber, Müdigkeit usw.) arbeitsunfähig sein. Die Krankheit muss medizinisch nachgewiesen und bestätigt sein.
  2. Die Krankentaggeldversicherung deckt weder die Unfähigkeit, zum Arbeitsplatz zu reisen, noch die wirtschaftlichen Verluste, die beispielsweise durch Quarantäne, die vorübergehende Schliessung eines Betriebs oder die Schliessung der Grenzen für ausländisches Personal entstehen.
  3. Die Krankentaggeldversicherung deckt keine Absenzen infolge von Vorsorgeuntersuchungen von Mitarbeitenden, selbst wenn ein Verdacht auf eine Kontamination mit dem Coronavirus besteht.

In der UVG-Versicherung unterliegt die Deckung für «Berufskrankheiten» sehr strengen Kriterien. Es muss nachgewiesen werden, dass der Versicherte durch die Ausübung der beruflichen Tätigkeit ein viermal höheres Risiko hat, verseucht zu werden als die Normalbevölkerung. Die Tatsache, dass man in einem Hotel, Restaurant, einer Skischule, einem Pflegeheim usw. regelmässig mit Kunden und Arbeitskollegen in Kontakt steht, reicht daher nicht aus, um diese Anforderung zu erfüllen..

Auf den Webseiten des Bundes (Seco, BSV, BAG, arbeit.swiss) erhalten Sie Informationen zu wirtschaftlicher Hilfe und Gesundheitsratschläge. Ihre Ausgleichskasse stellt online verschiedene Mementos bereit. Sehen Sie sich auch die FAQ Ihres Arbeitgeberverbandes an.

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Webseiten: Zusätzliche Informationen des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Allgemeine Informationen.

Ja, bei einer von der Arbeitslosenversicherung bewilligten Arbeitszeitreduktion und ohne Änderung des Arbeitsverhältnisses bleiben Taggeld- und Unfallversicherungen unverändert bestehen.

Wenn Sie als Arbeitgeber Anrecht auf Entschädigung bei einer Senkung der Arbeitszeit oder Wetterereignissen haben, müssen Sie die Sozialversicherungsbeiträge gemäss normaler Arbeitsdauer, also 100% des Lohns überweisen. Die Sozialbeiträge werden auf dem vertraglich vorgesehenen Lohn für die normale Arbeitszeit berechnet. Wir sind für Sie da, wenn Sie Ihre Prämien-Akontozahlungen aus anderen Gründen anpassen möchten.

Wir prüfen eine Anpassung Ihres Versicherungsschutzes gerne. Die Anpassung würde am 1. Januar 2021 in Kraft treten.

Bitte teilen Sie uns eine allfällige Adressänderung mit. Wenn möglich, ziehen wir den Austausch per E-Mail vor.

Ihre Kontaktperson hilft Ihnen gern weiter. Grundsätzlich sind ihre Kontaktdaten in der Fusszeile unserer Briefe angegeben. Sie erreichen uns auch per E-Mail an entreprise@groupemutuel.ch. Am besten geben Sie uns jeweils Ihre Partnernummer an.

Die Sachbearbeiter/-innen der Verträge sind wie folgt erreichbar: über ihre direkten Telefonnummern, ihre Geschäfts-E-Mails oder über die allgemeine Telefonnummer 0800 803 777.

Sie können uns Ihre Mutationen (Eintritt, Austritt, Lohn usw.) weiterhin melden. Bitte übermitteln Sie uns Ihre Dateien im PDF-Format per E-Mail statt via Postversand. Dadurch wird die Antwortzeit verkürzt. Zudem haben Sie die Möglichkeit, uns die Mutationen über das Extranet xNet BVG der Groupe Mutuel Vorsorge-GMP zu melden. Unternehmen, die diesen Service noch nicht nutzen, können sich an die Sachbearbeiterin oder den Sachbearbeiter ihres Vertrags wenden.

Alle fälligen Leistungen sind den Begünstigten pünktlich ausgezahlt.

Entsprechend unserem Vorsorgereglement sind die Beiträge bei Fälligkeitsdatum geschuldet. Die Groupe Mutuel Vorsorge-GMP ist sich jedoch bewusst, dass die Unternehmen möglicherweise mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen haben. Unsere Sachbearbeiter/-innen sind für Sie da. Sie helfen Ihnen, eine geeignete Lösung zu finden, um Ihre Situation bestmöglich und entsprechend Ihrer finanziellen Verfügbarkeit zu erleichtern.

Ja, der Bundesrat hat entschieden, dass Arbeitgeber die von ihnen gebildeten Beitragsreserven für die Bezahlung der BVG-Beiträge ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verwenden dürfen. Diese Ausnahmemassnahme ist zeitlich begrenzt und gilt vom 12. November 2020 bis zum 31. Dezember 2021.

Die Groupe Mutuel Vorsorge-GMP macht keine Unterscheidung zwischen so genannten normalen Krankheiten und Krankheiten, die auf Epidemien oder Pandemien zurückzuführen sind. Daher gelten für Krankheiten, die auf den Coronavirus zurückzuführen sind, die gleichen Bedingungen wie für andere Krankheiten. Unser Vorsorgereglement sieht im Pandemiefall keine besonderen Deckungseinschränkungen vor.

Bei Kurzarbeit gibt es für die betroffenen Parteien (Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Pensionskasse) keine Änderung bezüglich der beruflichen Vorsorge. Der im Rahmen der beruflichen Vorsorge deklarierte und versicherte Lohn sowie die Höhe der fälligen Beiträge bleiben unverändert.

Groupe Mutuel

Rue des Cèdres 5 Case postale, 1919 Martigny    |    +41 0848.803.111