Hausangestellte gegen Unfall versichern

Wenn Sie eine Hausangestellte beschäftigen, dann sind Sie aus Sicht des Gesetzes ihr Arbeitgeber und müssen sie aufgrund des Gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) gegen Unfälle versichern. Die obligatorische Deckung hängt von der Anzahl der Stunden ab, die Ihre Hausangestellte pro Woche für Sie arbeitet und vom Jahreslohn, den sie bekommt.

Wie viele Stunden pro Woche beschäftigen Sie Ihre Hausangestellte?
  • Sind es weniger als 8 Stunden pro Woche, mit einem Jahresgehalt von weniger als Fr. 10'000, dann müssen Sie Ihre Hausangestellte nur gegen Berufsunfälle versichern.
  • Bei mehr als 8 Stunden pro Woche, müssen Sie Ihre Hausangestellte gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichern.
Arbeitet Ihre Hausangestellte nicht nur für Sie sondern auch für andere Personen?

Dann müssen Sie Ihre Hausangestellte nur gegen Berufsunfälle versichern, die während der bei Ihnen durchgeführten Tätigkeiten auftreten.

Gut zu wissen
  • Ihre Hausangestellte muss bei der Ausgleichskasse angemeldet sein, damit die obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge einbezahlt werden. Die entsprechenden Merkblätter finden Sie hier:
    Hausdienstarbeit
    Vereinfachtes Abrechnungsverfahren für Arbeitgebende
  • In mehreren Kantonen gibt es Normalarbeitsverträge (NAV), die den Abschluss einer Krankentaggeldversicherung für Personen, die in einem Privathaushalt angestellt sind, vorschreiben. Prüfen Sie dies bei den zuständigen Behörden Ihres Wohnkantons.

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Unfallversicherung für Hausangestellte

  • Deckung gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle
  • Bezahlung der Behandlungskosten
  • Taggeld – 80% des Lohns ab dem 3. Tag nach dem Unfall
  • Invaliden- und Hinterlassenenrente
  • Integritäts- und Hilflosenentschädigung
Mehr Dazu
Groupe Mutuel

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