Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen nach Thema geordnet.

Unsere Antworten auf die häufigsten Fragen zur Unfallversicherung (UVG).

Unfallversicherung

Sie müssen diesen sofort Ihrem direkten Vorgesetzten oder dem Personaldienst Ihres Arbeitgebers melden, der die Meldung Ihrem Versicherer weiterleitet. Damit vermeiden Sie, dass Ihnen Rechnungen von Leistungserbringern nachhause geschickt werden.

Nein. Aber Sie sollten prüfen, ob Sie im Rahmen Ihrer Krankenversicherung oder der Zusatzversicherung nach UVG über eine private Zusatzversicherung verfügen, die diese Kosten deckt.

Nein, die Unfallversicherung übernimmt diese Kosten nicht. Pflege zuhause wird hingegen übernommen. Sie sollten prüfen, ob Sie im Rahmen Ihrer Krankenversicherung oder der Zusatzversicherung nach UVG über eine private Zusatzversicherung verfügen, die diese Kosten deckt.

Ja, aber Sie müssen dies rasch Ihrem Versicherer melden.

Gemäss UVG werden Leistungen bis zum Doppelten der Kosten bezahlt, die in der Schweiz entstanden wären. Für Reisen innerhalb der Europäischen Union (EU) stellt Ihnen Ihr Krankenversicherer gerne die europäische Krankenversicherungskarte zu, die Sie auf diesen Reisen dabeihaben sollten.

Im Gegensatz zur Krankenversicherung (KVG) gilt bei der Unfallversicherung (UVG) das Tiers-payant-System. Der Versicherer muss die Leistungen bezahlen, nicht der Patient. Zu Behandlungsbeginn ist es wichtig, den Leistungserbringern den Namen Ihres Versicherers und die Unfallnummer mitzuteilen, wenn Sie sie kennen. So erhalten Sie keine Rechnung.

Nein, die Behandlungskosten werden vollständig vom Unfallversicherer übernommen (Spitalaufenthalt in der allgemeinen Abteilung).

Ausser bei Notfällen verlangt die Spitaleinrichtung zuerst eine Kostengutsprache von Ihrem Versicherer. Kontaktieren Sie Ihren Versicherer vor jedem Spitaleintritt, um böse Überraschungen zu vermeiden, wenn Ihre Krankenversicherungsdeckung nicht mit Ihrer Unfallversicherung übereinstimmt. Sie sollten prüfen, ob Sie im Rahmen Ihrer Krankenversicherung oder der Zusatzversicherung nach UVG über eine private Zusatzversicherung verfügen, die diese Kosten deckt.

Nein. Mit Ausnahme von Notfallbehandlungen übernimmt der Unfallversicherer gemäss Vereinbarung zwischen den Zahnärzten und den UVG-Versicherern Behandlungen nur nach vorheriger Kostengutsprache.

Ja. Sofern in Ihrem Arbeitsvertrag nichts anderes steht, bezahlt Ihr Arbeitgeber nur die Prämie für Unfälle, die während der Arbeit passieren.

Das vernünftige Ausüben einer Sportart ist vollständig durch das UVG gedeckt. Einige Aktivitäten gelten jedoch als Wagnisse, für welche die Geldleistungen um 50% gekürzt werden (Artikel 39 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)). Nachfolgend finden Sie eine nicht abschliessende Liste von Aktivitäten, bei denen der Abschluss einer Zusatzversicherung im Rahmen des Verbandes, dem der Sportler angehört, erforderlich ist (ausser der Arbeitgeber verfügt über eine Zusatzversicherung nach UVG, die diese Kosten deckt):

  • Wagnisse im Zusammenhang mit Autos (Autocross-, StockCar-, Bahn- und Bergrennen inklusive Training; Geschwindigkeitstests bei Rallyes)
  • Boxkampf
  • Vollkontakt-Kampf
  • Karate extrem (Backsteine, Ziegelsteine oder dicke Bretter mit der Handkante, dem Fuss oder dem Kopf zertrümmern)
  • Motocross-Rennen, inklusive Training auf der Bahn
  • Motorboot-Rennen, inklusive Training
  • Motorrad-Rennen, inklusive Training
  • Abfahrtsrennen mit Mountainbike, inklusive Training auf Parcours
  • Ski-Geschwindigkeits-Rekordfahrten
  • Tauchen in einer Tiefe von mehr als 40 m
  • Hydrospeed oder Riverboogie (Wildwasserabfahrten auf dem Bauch liegend auf einem Schwimmkörper)
  • Snow Rafting (Schlauchbootrennen auf Skipisten)

Kontaktieren Sie uns im Zweifelsfall, bevor Sie eine Sportaktivität ausüben.

Wenn Sie mindestens 8 Stunden pro Woche für einen Arbeitgeber arbeiten, sind Sie während 31 Tagen ab dem Tag, an dem der Anspruch auf mindestens den halben Lohn aufhört, gegen Nichtberufsunfälle versichert. Diese Versicherung kann während maximal 6 Monaten verlängert werden, indem Sie eine Abredeversicherung für Fr. 40.– pro Monat abschliessen.

Sie können das Unfallrisiko aus Ihrer obligatorischen Krankenpflegeversicherung nach KVG ausschliessen, wenn Sie mindestens 8 Stunden pro Woche für einen Arbeitgeber arbeiten. Hingegen ist es sinnvoll, das Unfallrisiko in Ihren Zusatzversicherungen nach UVG einzuschliessen (ausser Ihr Arbeitgeber hat eine Zusatzversicherung abgeschlossen, welche die gleiche Deckung bietet).

Sie müssen Ihren Versicherer darüber informieren. Wenn aus medizinischer Sicht nichts dagegenspricht und die Reise den Behandlungsverlauf nicht verzögert, können Sie ins Ausland reisen. Die Situation ist komplizierter, wenn während Ihres Auslandaufenthaltes eine Behandlung nötig ist. Erkundigen Sie sich vorher, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Das Taggeld entspricht 80% Ihres Lohnes. Es wird ab dem 3. Tag nach dem Unfall ausgezahlt. Der 13. Monatslohn und eventuelle Familienzulagen werden berücksichtigt. Der Jahreslohn wird durch 365 geteilt und 80% davon ausgezahlt.

Ja, wenn der Transport zum nächstgelegenen Arzt und mit dem günstigsten Transportmittel durchgeführt wird. Wenn ein Fahrzeug nötig ist, werden Fr. 0.60 pro gefahrenem Kilometer zurückbezahlt. Unter bestimmten Bedingungen und mit vorheriger Zustimmung des Versicherers kann der Transport auch übernommen werden, wenn die Wiederaufnahme der Arbeit dadurch beschleunigt wird.

Groupe Mutuel

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