Häufige Fragen

Unsere Antworten auf die häufigsten Fragen zur Arbeitsunfähigkeit.

Arbeitsunfähigkeit

Ihre Arbeitsunfähigkeit müssen Sie unverzüglich Ihrem direkten Vorgesetzten oder der Personalabteilung Ihres Arbeitgebers mitteilen.

Sie müssen telefonisch melden, dass Sie nicht zur Arbeit kommen können, und Ihr behandelnder Arzt muss Ihnen ein Zeugnis ausstellen. Die Personalabteilung Ihres Arbeitgebers oder die dafür zuständige Person muss uns das Zeugnis danach so schnell wie möglich zustellen.

Sie müssen Ihrem Arbeitgeber jeden Monat ein Arztzeugnis geben, das von Ihrem Arzt unterschrieben wurde und den Arbeitsunfähigkeitsgrad bescheinigt. Damit die Abwicklung für Sie einfacher ist, hat der Versicherer ein spezielles Formular für Arbeitsunfähigkeiten, das er Ihnen zusenden kann. Ihr Arzt muss das Formular jedes Mal, wenn Sie bei ihm waren, ausfüllen. Danach müssen Sie Ihrem Arbeitgeber eine Kopie dieses Formulars zuschicken. Am Ende der Arbeitsunfähigkeit stellen Sie Ihrem Arbeitgeber das Original des Formulars zu.

Bei einer Arbeitsunfähigkeit müssen Sie:

  • die Arbeitsunfähigkeit unverzüglich Ihrem Arbeitgeber melden
  • die Empfehlungen Ihres Arztes befolgen
  • die vom Versicherer verlangten Informationen angeben
  • sich an der laufenden Untersuchung beteiligen (Anfrage von Belegen, ärztliche Konsultation, administrative Massnahmen)
  • den Versicherer bei jeder Änderung Ihrer Situation informieren
  • alles tun, um die Dauer der Arbeitsunfähigkeit so kurz wie möglich zu halten

Wenn Sie ins Ausland gehen möchten, muss Ihr behandelnder Arzt bestätigen, dass keine medizinische Kontraindikation vorliegt. Diese Bestätigung müssen Sie uns mindestens 10 Tage vor Ihrer Abreise zuschicken. So können wir Ihr Anrecht auf Entschädigung während Ihres Auslandaufenthalts prüfen. Wenn die Arbeitsunfähigkeit während eines Auslandaufenthalts eintritt, müssen Sie Ihren Arbeitgeber so schnell wie möglich darüber informieren.

Wenn Sie wegen einer Krankheit oder eines Unfalls nicht arbeiten können, sind die Beiträge sowohl des Arbeitgebers als auch des Versicherten nach Ablauf der Wartefrist, die in der Beitrittsbestätigung festgehalten ist, nicht mehr geschuldet.

Während der Zeiträume der Arbeitsunfähigkeit werden die Altersgutschriften im Verhältnis zum Invaliditätsgrad gemäss dem letzten versicherten Lohn weiterhin gutgeschrieben.

Mit der Befreiung von der Beitragspflicht soll verhindert werden, dass der Versicherte für seine Arbeitsunfähigkeit bestraft wird. Die Versicherung bezahlt alle Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge und schreibt sie dem Konto des Versicherten gut. Die Befreiung von der Beitragspflicht beginnt nach Ablauf der Wartefrist, die im Vertrag über die berufliche Vorsorge festgelegt und auf dem Vorsorgeausweis vermerkt ist. Sie beträgt grundsätzlich 3 Monate.

Das Anrecht auf Befreiung von der Beitragspflicht erlischt, wenn:

  • der Versicherte wieder arbeitsfähig ist
  • die IV den Leistungsanspruch verweigert oder das Anrecht auf Renten aufhebt
  • die Arbeitsunfähigkeit weniger als 40% beträgt
  • der Versicherte stirbt
  • der Versicherte das Rücktrittsalter erreicht (64 für Frauen / 65 für Männer)

Wenn Sie arbeitsunfähig waren, bevor Sie Ihren Arbeitgeber verlassen, dann bleiben Sie für die Risiken Invalidität und Tod versichert, bis Sie wieder arbeiten können.

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