Häufig gestellte Fragen

Unsere Antworten auf die häufigsten Fragen zur Invalidität

Invalidität (IV)

Spätestens ab dem 6. Monat Ihres Arbeitsunterbruchs. Nach den Gesprächen zur Früherfassung beurteilt die kantonale IV-Stelle, ob Massnahmen nötig sind. Gegebenenfalls werden Sie gebeten, einen Antrag auf Invalidenversicherung zu stellen.

Dabei geht es um eine Mitteilung an die kantonale IV-Stelle. Ihr Versicherer ist ebenfalls ermächtigt, diese Mitteilung zu machen. Für die Früherfassung gibt es ein entsprechendes Meldeformular. Mit dieser Meldung kann die kantonale IV-Stelle mit Ihnen Kontakt aufnehmen, Ihre Situation so früh wie möglich verstehen, mit Ihnen zusammen herausfinden, ob eine andere Institution zuständig ist und prüfen, ob ein Gesuch um eine IV-Rente nötig ist. Wenn dieses Vorgehen zu keiner IV-Massnahme führt, hat sie keine Folgen für Sie oder die Person, welche die Meldung gemacht hat.

Der Anspruch auf Invaliditätsleistungen entsteht gleichzeitig mit dem Anspruch auf die IV-Rente, frühestens jedoch nach Ablauf der in der Aufnahmebestätigung festgelegten Wartefrist. Die Leistungen werden nicht ausgezahlt, solange Taggeld oder der Lohn geschuldet ist. Wenn der Versicherte anstelle des Lohns ein Taggeld erhält, das mindestens 80% seines Lohns ausmacht und zu mindestens 50% vom Arbeitgeber finanziert wird, dann werden die Invaliditätsleistungen erst bezahlt, wenn das Taggeld erschöpft ist. Der Betrag der Invalidenrente wird im Vertrag über die berufliche Vorsorge festgelegt und steht auf Ihrem Vorsorgeausweis.

Für jedes unterhaltspflichtige Kind unter 18 Jahren (bzw. unter 25 Jahren für Kinder in Ausbildung) besteht Anrecht auf eine Pensionierten-Kinderrente. Sie entspricht grundsätzlich 20% der ausgezahlten Altersrente.

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