Nachhaltigkeit: Fortschritte bei unseren Swiss Triple Impact-Verpflichtungen

28. August 2026 | Kommentar(e) |

Rosy Epiney

Vor einem Jahr ist die Groupe Mutuel dem Programm «Swiss Triple Impact» (STI) beigetreten. Nun stellen wir den aktuellen Stand unserer fünf Verpflichtungen für mehr Nachhaltigkeit vor. Reduzierung der Treibhausgasemissionen, verantwortungsbewusste Beschaffung, Prävention psychosozialer Risiken, Freiwilligeneinsätze und digitale Barrierefreiheit: ein Überblick über die erzielten Fortschritte und die noch zu bewältigenden Herausforderungen.

Groupe Mutuel macht Fortschritte bei seinen 5 Nachhaltigkeitsverpflichtungen

  • 1. Bis 2030 reduzieren wir die Treibhausgasemissionen unseres Anlageportfolios um 25 Prozent, verglichen mit 2'314'000 tCO2eq im Jahr 2023.

    Dank der Umsetzung unserer Charta für verantwortungsbewusstes Investieren konnten wir die Treibhausgasemissionen unseres Anlageportfolios per Ende 2025 um 18 Prozent gegenüber 2023 reduzieren.

    Die Umsetzung unserer Klimastrategie im Anlagebereich trägt Früchte. Auch wenn verantwortungsbewusstes Investieren derzeit eine schwierige Phase durchläuft und weltweit auf Hindernisse stösst, bleibt es unserer Überzeugung nach langfristig ein strategischer Ansatz. Wir setzen daher unsere Bemühungen fort, wirtschaftliche Performance, gesellschaftliche Wirkung und ökologischen Wandel in Einklang zu bringen.
  • 2.Bis 2026 verfügen 50 Prozent unserer wichtigsten Geschäftspartner über eine Strategie für ökologische und/oder soziale Nachhaltigkeit oder beliefern uns mit Produkten mit Nachhaltigkeitslabels, verglichen mit 41 Prozent im Jahr 2024.

    Wir haben unsere Daten für das Jahr 2025 analysiert, um festzustellen, wo unsere wichtigsten Lieferanten in ökologischer und sozialer Hinsicht stehen. Zudem haben wir uns mit unseren Partnern aus den Bereichen Logistik, Marketing, Eventmanagement und Kommunikation rund um das Thema Nachhaltigkeit ausgetauscht. In diesen Bereichen konnten wir seit 2024 einen Anstieg um 12 Punkte verzeichnen, sodass wir unserem Ziel näher kommen.

    Der IT-Bereich stellt aufgrund der grossen Anzahl und Vielfalt wichtiger Anbieter und der Besonderheiten ihrer Leistungen eine Herausforderung dar. Wir haben gezielte Massnahmen ergriffen, um in diesem Bereich den Anteil der nachhaltigkeitsorientierten wichtigen Lieferanten zu erhöhen. Wir beziehen schrittweise soziale und ökologische Kriterien in unsere wichtigsten IT-Beschaffungsentscheidungen ein. Dazu tragen IT-spezifische Kriterien für verantwortungsbewusste Beschaffung und eine entsprechende Schulung unserer Teams wesentlich bei.

    Ende 2026 werden wir eine neue Bestandsaufnahme durchführen, um unsere Fortschritte am festgelegten Ziel zu messen und die Wirksamkeit der ergriffenen Massnahmen zu ermitteln.
  • 3.Bis 2026 schulen wir 50 Prozent des Kaders und 30 Prozent der Teamleiter zu psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz.

    Für die obligatorische Schulung unserer Führungskräfte zum Verständnis psychosozialer Risiken am Arbeitsplatz und deren Prävention haben wir 2026 sieben Termine eingeplant. Darüber hinaus bieten wir für Führungskräfte eine freiwillige Schulung zur Prävention von Mobbing an. Abgerundet wird dieses Angebot durch eine Schulung zum Thema Mobbing und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Diese richtet sich an die Mitarbeitenden der Personalabteilung und des medizinischen Dienstes. Mit diesen drei thematischen Schulungen schaffen wir die Voraussetzungen, um unser Ziel im Hinblick auf die Fortbildung von Führungskräften und Teamleitern bis Ende 2026 zu erreichen.
     
  • 4.Ab 2026 absolvieren mindestens 10 Prozent unserer festangestellten Mitarbeitenden einen eintägigen Freiwilligeneinsatz.

    Für diese Freiwilligentage gilt seit 1. Januar 2026 eine interne Regelung. Darin sind die Teilnahmebedingungen und die Art der Vereine festgelegt, die für solche Tage in Frage kommen. Dabei handelt es sich um gemeinnützige Organisationen, die sich in der Schweiz für Gesundheit und das Gemeinwohl einsetzen. Wir informieren die Mitarbeitenden der Groupe Mutuel mittels verschiedener Kanäle über diese Möglichkeit eines Freiwilligentags.

    Bei den ersten Veranstaltungen waren Projektverantwortliche mit dabei. Ein solcher Tag in der Gruppe stärkt den Teamgeist, und bei den beteiligten Mitarbeitenden kam die Möglichkeit sehr gut an.

    Nach den ersten Rückmeldungen können wir das Konzept verbessern und anpassen, um möglichst viele Menschen zur Teilnahme zu motivieren. Auch wenn wir bis Ende 2026 die erhoffte Beteiligung von 10 Prozent der Mitarbeitenden vermutlich nicht erreichen werden, wollen wir diese Initiative auf jeden Fall weiterentwickeln.
     
  • 5.Bis 2027 sind 100 Prozent unserer digitalen Plattformen für Kunden auch für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich.

    Das Thema digitale Barrierefreiheit wird von einem internen Team aus Mitarbeitenden mit unterschiedlichen, einander ergänzenden Profilen betreut. Zunächst haben die Beteiligten festgelegt, welche digitalen Plattformen entsprechend umgerüstet werden sollen. Dabei einigte man sich auf das in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) festgelegte Zielniveau. Die bestehenden digitalen Plattformen sollen schrittweise angepasst und neu entwickelte digitale Inhalte von Beginn an barrierefrei gestaltet werden.

    Unsere Aktivitäten kommen plangemäss voran, obwohl dieses Thema sowohl in technischer als auch in organisatorischer Hinsicht sehr komplex ist. Für die Tests und die Weiterbildung der Teams greifen wir auf einen externen Dienstleister zurück. Wir führen regelmässig interne Bestandsaufnahmen durch, um den Reifegrad, den Unterstützungsbedarf und die gemeinsamen Fortschritte im Bereich der digitalen Barrierefreiheit zu ermitteln. Die beteiligten Mitarbeitenden der Groupe Mutuel sind äusserst motiviert und vom Mehrwert für unsere Kundschaft überzeugt.

Greifbare Fortschritte

Um die fünf genannten Ziele zu erreichen, haben wir angemessene Ressourcen bereitgestellt und unsere Teams mobilisiert. Auch wenn die Stärkung der Nachhaltigkeitsorientierung unserer Lieferanten und die Umsetzung des Freiwilligentags möglicherweise etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen werden, ist der Prozess gut in Gang gekommen und der weitere Weg klar vorgezeichnet.

Wir sind zuversichtlich, dass es uns in den kommenden Jahren gelingen wird, psychosoziale Risiken zu verringern, die digitale Barrierefreiheit zu verbessern und unsere Treibhausgasemissionen zu senken.

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Rosy Epiney

Projektleiterin Kommunikation

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