Frühlingsallergien: Pollenarten unterscheiden und Symptome lindern

03. März 2026 | Kommentar(e) |

Christelle Travelletti

Die Tage werden wieder länger, der Frühling kündigt sich an, die Natur erwacht ... und damit auch Allergien wie Heuschnupfen. Wenn Bäume, Kräuter und Pflanzen ihre Pollen freisetzen, reagieren viele Menschen mit Niesen, gereizten Augen oder einer verstopften Nase.

Um diese Saison der Frühlingsallergien erträglicher zu machen, hilft es zu verstehen, welche Pollenarten wann in der Luft sind, welche Symptome auftreten können und welche Naturheilmittel oder Medikamente helfen, sich besser zu fühlen.

Wann geht die Allergiesaison eigentlich los?

Die Pollensaison variiert je nach Region. In der Schweiz wie auch in Europa setzt sie Ende Februar bis Anfang März mit den ersten Baumpollen ein. Im Frühling, wenn viele Arten gleichzeitig blühen, ist die Pollensaison am intensivsten.

Wann fliegen welche Pollen:

Februar bis April: Pollen von

  • Erlen
  • Haselnusssträuchern
  • Birken (besonders allergen)
  • Eschen

    In dieser Zeit treten häufig die ersten allergischen Reaktionen wie das Laufen der Nase (Rhinitis) auf. Im März ist die Konzentration von Birkenpollen am höchsten, die besonders häufig Allergien auslösen.

April bis Juli: Gräserpollen

Gräser wachsen auf Wiesen, in Parks und an Strassenrändern.
Ihre Pollen sind besonders stark und besonders häufig allergieauslösend:

  • Duftendes Ruchgras
  • Gemeines Knäuelgras
  • Wiesen-Lieschgras
  • Raygras

    Allergie-Hochsaison: Mai und Juni.

Mai bis September: krautige Pflanzen (oder «Wildblumen»)

  • Beifuss
  • Gänsefuss (wächst häufig in der Nähe von Wohngebieten)
  • Brennnessel (obwohl als Heilmittel verwendet, können ihre Pollen Allergien auslösen)
  • Ambrosia (Spätsommer bis Frühherbst)

    Ambrosia ist besonders problematisch: Ihre Pollen können selbst in sehr geringer Konzentration schwere Anfälle auslösen.

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Die typischen Symptome von Frühlingsallergien

Pollenallergien können Augen, Nase, Rachen und sogar die Bronchien beeinträchtigen.

  • Augen: Juckreiz, Rötungen, tränende Augen, Lichtempfindlichkeit
  • Nase: laufende Nase (Rhinitis) oder verstopfte Nase, Niesanfälle, Juckreiz
  • Atemwege: trockener Husten, pfeifendes Atmen, Atemnot (allergisches Asthma)
  • Allgemeine Symptome: Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen

    Wenn die Symptome der Frühlingsallergien sich verschlimmern oder lange anhalten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wie lassen sich Frühlingsallergien lindern?

Natürliche Heilmittel

  • Nasenspülung (physiologische Kochsalzlösung): sehr wirksam, um Pollen «auszuspülen» und Entzündungen zu reduzieren
  • Entzündungshemmende Aufgüsse: Brennnessel, Kamille, Rooibos
  • Einheimischer Honig (regelmässig konsumiert): reduziert bei manchen Menschen die Überempfindlichkeit gegenüber Pollen
  • Quercetin: kommt in Zwiebeln oder Äpfeln vor und ist ein natürliches Antioxidans, das allergische Reaktionen verringert
  • Luftreiniger: reduziert die Pollenkonzentration in Innenräumen
  • Wirksame Massnahmen: früh morgens oder spät abends lüften, abends die Haare waschen, während der Pollenflugzeit keine Wäsche im Freien trocknen

Medikamente

  • Antihistaminika: als Tabletten oder Tropfen Sie helfen gegen Juckreiz, Niesen und eine laufende Nase
  • Antiallergische Augentropfen: bei geröteten und gereizten Augen
  • Kortikoide als Nasenspray: sehr wirksam bei anhaltenden Symptomen
  • Allergene Desensibilisierung: Therapie, um die Überempfindlichkeit gegenüber einer bestimmten Pollenart nachhaltig zu verringern. Sie wird über mehrere Jahre unter Aufsicht eines Allergologen durchgeführt.

    WICHTIG: Vor Beginn einer Behandlung immer einen Arzt oder Apotheker um Rat fragen

Zusammengefasst

  • Im März beginnt die Allergiesaison mit Baumpollen, insbesondere Birkenpollen.
  • Von April bis Juli dominieren die Gräserpollen.
  • Die Krautpollenzeit dauert bis September, mit einem Höhepunkt der Ambrosia-Pollen im Spätsommer.
  • Es gibt zahlreiche natürliche Heilmittel, um die Symptome zu lindern, und diverse Medikamente schaffen wirksam Abhilfe.

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