Mobilität als Motor der Entwicklung

03. Februar 2026 | Kommentar(e) |

Matthias Vauthier

In einem sich wandelnden Arbeitsmarkt, wo sich Kompetenzen schneller entwickeln als Organigramme, wird die interne Mobilität zu einem strategischen Hebel. Weit mehr als ein Instrument der Human Resources, ist sie eine konkrete Antwort auf die Herausforderungen in Bezug auf Gewinnung, Bindung und Agilität von Talenten.

Die Studie Talent Trends 2025 von Michael Page zeigt, dass 93 Prozent der Schweizer Fachkräfte offen für neue Perspektiven sind und 60 Prozent den Markt aktiv beobachten. Gleichzeitig haben sich die Prioritäten verschoben: Flexibilität, Lebensbalance und berufliche Entwicklung sind heute ebenso wichtig wie die Entlöhnung. In diesem Zusammenhang ist Mobilität ein starkes Signal des Engagements gegenüber den Mitarbeitenden und ein Wettbewerbsvorteil für Unternehmen, die sie als echte Option nutzen.

Doch was genau ist interne Mobilität?

Die interne Mobilität zielt darauf ab, die Bedürfnisse der Organisation mit denen der Mitarbeitenden in Einklang zu bringen. Sie umfasst die Entwicklung von Kompetenzen, die Nachfolgeplanung, die Identifizierung von Talenten und die Antizipation interner Bewegungen. Die Vorteile sind vielfältig:

  • Reduzierung von Kosten und Zeitaufwand für die Rekrutierung vor dem Hintergrund eines Mangels an Fachkräften
  • Aufwertung des internen Know-hows und Stärkung der Unternehmenskultur
  • Erhöhtes Engagement und Agilität durch konkrete Perspektiven
  • Erfüllung der Erwartungen der neuen Generationen hinsichtlich Sinn, Entwicklung und Lernen.
Wenn Mobilität jedoch schlecht gesteuert oder kommuniziert wird, kann sie auch zu Frustrationen, Spannungen oder einem Gefühl der Ungerechtigkeit führen. Deshalb ist ein strukturierter, transparenter und von der Geschäftsleitung unterstützter Ansatz unerlässlich.

Eine lebhafte Dynamik innerhalb der Groupe Mutuel

Bei der Groupe Mutuel werden alle Formen der Mobilität unterstützt, wenn ein organisatorischer Bedarf besteht. Sei es ein Wechsel der Stelle, des Tätigkeitsbereichs, der Region oder der Verantwortungsebene. In einem transparenten Dialog werden die Mitarbeitenden aufgefordert, sich über ihre Ambitionen und Kompetenzen klar zu werden. Neugier, Lernbereitschaft und Initiative bilden den Kern dieser Mobilitätskultur: Es ist nicht nötig, hundertprozentig gerüstet zu sein, das Potenzial zählt. Intern ermöglichen der Zugang zu offenen Stellen und Funktionsbeschreibungen eine Projektion, und eine individuelle Begleitung (Coaching, Mentoring, Ausbildung, Assessment) unterstützt diese Weiterentwicklung.

Alizée Produit, Francine Besse und Mathieu Produit berichten über ihre internen Mobilitätswege, die echte Sprungbretter zu neuen Perspektiven waren:

Wie kam es zu deinem Wunsch nach Mobilität?

  • Alizée Produit: «Ich arbeitete bei der Groupe Mutuel im Wallis und wollte dann zu unseren Teams nach Zürich wechseln. Während dieser [Zeit] konnte ich also arbeiten und gleichzeitig Deutsch lernen. Inzwischen bin ich zurück in Martigny und arbeite mit vielen zusätzlichen Kompetenzen, insbesondere Sprachkenntnissen, weiter an meiner Karriere.»
  • Francine Besse: «Ich habe in verschiedenen Funktionen gearbeitet, immer mit dem Wunsch nach diversifizierten Tätigkeiten. Durch die interne Mobilität konnte ich meine Kompetenzen in den Bereichen Projektmanagement, Führung und Organisation nutzen und mich zum Senior Projektleiter weiterentwickeln.»
  • Mathieu Produit: «Ich hab schon immer gern gelernt, also sah ich die interne Mobilität als Chance, meine Kompetenzen zu erweitern und mich in verschiedenen Funktionen und Bereichen weiterzuentwickeln. So verlasse ich meine Komfortzone, baue meine Fachkenntnisse aus und wachse auch persönlich.»

Welche Schritte hast du unternommen?

  • Alizée Produit: «Ich habe meinen Wunsch in die Deutschschweiz zu wechseln mitgeteilt, was sehr gut unterstützt wurde. Meine Vorgesetzten haben positiv reagiert und mein neues Team hat mich sehr herzlich aufgenommen. Ich bin dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe.»
  • Francine Besse: «Ich habe das Gespräch mit der Personalabteilung gesucht, insbesondere auch über interne Mobilität. Im Anschluss daran konnte ich meine Stärken und Ambitionen beurteilen lassen. Im Rahmen einer internen Rekrutierung wurde meine Bewerbung sofort von meinem direkten Vorgesetzten und der Geschäftsleitung unterstützt. Meine Kollegen haben mich ebenfalls ermutigt.»
  • Mathieu Produit: «Ich konnte mich mit meinen verschiedenen Vorgesetzten und der Personalabteilung immer vertrauensvoll und transparent über meine Entwicklungswünsche austauschen. Ich bin dankbar, dass die Unternehmenskultur der Groupe Mutuel diese Karriereentwicklungen ermöglicht.»

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