Carina schwimmt im Glück

12. September 2018 | Kommentar(e) |

Alle Posts von David Marclay ansehen

Carina Patt beweist mit ihren gerade mal sechzehn Jahren eine beeindruckende Reife. Eine Eigenschaft, die sie auf ihren Sport, das Schwimmen, zurückführt. Das Sporttalent aus Zürich sammelt regelrecht Siege und Rekorde, ohne dabei die Lust am Schwimmen zu verlieren. Im Interview beantwortet sie die Fragen ihrer Patin Groupe Mutuel und verrät die Geheimnisse ihres Sports.

Wie bist du aufs Schwimmen gekommen? Wolltest du schon immer Profi-Schwimmerin werden?

Dass ich schwimmen würde, war nicht von Anfang an klar. Ich war als Kind zwar Mitglied eines Schwimmvereins, bin aber wieder ausgetreten, um Kunstturnen zu machen. Nach mehreren Verletzungen kam ich zurück zum Schwimmen, und die Erfolge liessen zum Glück nicht lange auf sich warten.

Hast du durch den Sport etwas fürs Leben gelernt?

Ich habe gelernt, geduldig zu sein. Ausserdem bin ich für mein Alter sehr selbstständig. Schwimmen ist und bleibt ein Einzelsport. Der Trainer kann dich nicht immer beobachten und kontrollieren. Du bist für dich selbst verantwortlich. Ausserdem hat mich die Teilnahme an Wettkämpfen mental stärker gemacht.

Wie sieht dein Trainingsprogramm aus, damit du deine Ziele erreichst? Wie oft trainierst du?

Ich verbringe jede Woche mehr als 15 Stunden im Wasser. Dazu kommen drei Stunden Krafttraining und eine Stunde Fitness. Ich trainiere sechs Tage die Woche, zweimal pro Tag.

Die Resultate lassen sich sehen:

  • 3x Junior-Schweizermeisterin über 100 Meter Freistil
  • Junioren-Vizeschweizermeisterin über 200 Meter Freistil
  • Schweizer Rekord 2016 über 50 Meter Freistil
  • Schweizer Rekord 2017 über 50 und 100 Meter Freistil

Welches sind deine Ziele für die nächsten Jahre?

Mein grösstes Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio. Wenn ich die verlangte Zeit erreichen und mich qualifizieren könnte, wäre ich mehr als happy. Dafür muss ich aber noch besser werden.

Hast du ein Vorbild?

Ja, die Schwedische Schwimmerin Sarah Fredrika. Sie schwimmt die gleichen Disziplinen wie ich und wirkt immer sehr sympathisch. Ich fühle mich irgendwie mit ihr verbunden. Leider habe ich sie aber noch nie persönlich getroffen.

Seit letztem Herbst gehörst du zu den Talenten, die von der Stiftung Schweizer Sporthilfe unterstützt werden. Was bedeutet dir das?

Das ist sehr wichtig für mich. Ich bin auf diese finanzielle Hilfe angewiesen, um auf hohem Niveau den Schwimmsport zu betreiben. Vor allem die Wettkampfausrüstung und die Reisen kosten viel Geld. Wie viel genau, weiss ich nicht, denn meine Mutter kümmert sich um alles Finanzielle. Auch dafür bin ich sehr dankbar.

Und seit diesem Jahr ist die Groupe Mutuel über die Stiftung Schweizer Sporthilfe deine Patin …

...was für mich eine grosse Überraschung war! Ich bin ja, wie gesagt, erst seit letztem Herbst dabei. Ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell eine Patin finde. Ich bin so froh um diese Unterstützung. So kann ich weiterkommen in meinem Sport.

Zum Abschluss: Hast du ein paar Tipps für angehende Schwimmerinnen und Schwimmer?

Es braucht vor allem Geduld. Es reicht nicht, einfach zu schwimmen. Man muss viel in die Technik und Ausdauer investieren, bevor man sich darauf konzentrieren kann. Das ist manchmal mühsam. Und natürlich muss man gerne im Wasser sein. Nur schon die kleinste Angst wirkt hemmend. Das Schwimmen muss richtig Spass machen, sonst klappt es nicht!

Die Groupe Mutuel wünscht Carina viel Erfolg für die weitere Karriere!

Autor(in)

Projektleiter Sponsoring & Events

Alle Posts von David Marclay ansehen

Kommentar(e) ()

kommentieren

Das könnte Sie ebenfalls interessieren