Auf den Spuren von...

15. Februar 2019 | Kommentar(e) |

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Für den bald 20-jährigen Damian Toutsch ist Langlauf nicht nur ein Sport, sondern seine Leidenschaft. Er lebt mit seiner Familie im bündnerischen Zernez – im gleichen Kanton wie sein Vorbild Dario Cologna. Bei einem Treffen hat Damian uns von seiner grossen Passion erzählt.

Wie hat alles begonnen?

Ich bin im Engadin, in Zernez aufgewachsen. Hier gibt es keine endlose Auswahl an Freizeitmöglichkeiten für Kinder. Im Sommer spielte ich Fussball und im Winter stand ich auf dem Eis und spielte Eishockey.
Da die Langlaufloipe fast durch unseren Garten führte, bin ich zum Langlauf gekommen. Schon mit acht Jahren stand ich das erste Mal auf den Langlaufskiern.  

Was hast du durch den Sport gelernt, das du nun auch im Alltag brauchen kannst?

Ich besuche die Sportschule vom Gymnasium des Hochalpinen Instituts Ftan (HIF). Hier habe ich gelernt, effizient zu arbeiten. Meiner Meinung nach ist aber der Sport die beste Lebensschule. Man lernt, dass es ohne Aufwand keinen Ertrag gibt. Auch weiss ich dank dem Sport, dass ich mich manchmal durchbeissen und an meine Grenzen gehen muss, um mein Ziel zu erreichen.

Der Spitzensport verlangt einem viel ab. Wie häufig trainierst du pro Woche?

Der Trainingsaufwand pro Woche ist unterschiedlich. Im Jahr trainiere ich 700 bis 750 Stunden.
Seit 2015 bin ich im Langlauf Team vom Swissski. Daher absolviere ich die Trainings entweder mit dem C-Kader oder alleine.

Dank deiner Geduld und deinem intensiven Training kannst du bereits beeindruckende Resultate vorweisen:

  • Teilnahme an den Jugendweltmeisterschaft Lahti Finnland im Januar 2019
  • 3. Rang Swiss-Cup Goms Einzel U18
  • 3. Rang Swiss-Cup Goms Sprint U20 (COC)
  • 1. Rang Swiss-Cup Campra Massenstart U18
  • 1. Rang Leonteq BSV-Cup U18

Du hast im Januar 2019 an den Jugendweltmeisterschaften in Finnland teilgenommen. Was hast du erlebt? Was hat dich besonders beeindruckt?

Die Teilnahme an der Jugendweltmeisterschaft war ein sehr grosses Erlebnis, das ich nie mehr vergessen werde. Mich mit den weltbesten Junioren zu messen, die Medienpräsenz, die Stimmung im Stadion – einfach alles! Und ich konnte meinen Lauf im TV sehen! Das ist schon cool.

Wie zufrieden bist du mit deiner Leistung?

Die Leistung im Sprint war okay. Im Viertelfinal musste ich mich gegen den späteren Sieger und Drittplatzierten geschlagen geben. Beim 30km Massenstart waren meine Leistung sowie das Material mässig. Ich habe aber mein Bestes gegeben und weiss nun, wo ich ungefähr stehe.

Wie unterstützt dich die Schweizer Sporthilfe?

Die Schweizer Sporthilfe ermöglicht mir, mich und meine Sportart zu präsentieren. Dank der Sporthilfe wurde die Groupe Mutuel auf mich aufmerksam und hat sich für die Übernahme einer Patenschaft entschieden. Das ist eine grosse Unterstützung für mich.

Wer unterstützt dich, neben der Sporthilfe, bei der Ausübung deiner Sportart?

Die grösste Unterstützung erhalte ich von meinen Eltern. Sie helfen mir, wo sie nur können. Sei es finanziell, moralisch oder auch mit der Präparation der Langlaufskis.

Hast du Tipps für andere Sportler, welche auch Langlauf-Profis werden möchten wie du?

Geduld, Leidenschaft, Training, Training und nochmals Training. Auch ein Vorbild kann zusätzlich pushen. Mich motivieren zum Beispiel die Erfolge von Dario Cologna. Zudem habe ich mir langfristige Ziele gesetzt, die ich gerne erreichen möchte: Swiss-Ski Nationalmannschaft sowie WM- und Olympia-Teilnahmen.

Zum Abschluss: Wenn du mal nicht beim Training oder bei Wettkämpfen bist, was machst du gerne?

Im Winter haben wir Langläufer eine sehr intensive Phase. Neben dem Reisen, den Wettkämpfen, dem Training und der Regeneration hat kein anderes Hobby Platz.
Im Frühling und Sommer erhole ich mich am liebsten beim Fischen am Inn.

Die Groupe Mutuel wünscht Damian viel Erfolg für seine sportliche Laufbahn und hofft, dass er seine Ziele erreicht.

Autor(in)

Projektleiter Sponsoring & Events

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