Die Launen des Sommers

01. Juli 2019

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Er liess lange auf sich warten; jetzt ist er aber endlich richtig da – der Sommer! Die schönen Tage kann man für viele Aktivitäten nutzen. Mit der Familie oder mit Freunden verbringen wir gerne Zeit draussen und werfen das eine oder andere Mal den Grill an. Damit wir uns dabei nicht in Gefahr begeben, gibt es einige Vorsichtsmassnahmen zu beachten.

Sommeraktivitäten: langsam beginnen

Im Sommer haben wir wieder mehr Lust, uns zu bewegen. Das Wetter lädt dazu ein, neue Outdoor-Sportarten auszuprobieren. Jedoch hat unser Körper manchmal Schwierigkeiten, nach den trägen Wintermonaten mit der physischen Anstrengung Schritt zu halten. Eine Verstauchung hier, ein Bruch dort… Sport ist gesund, aber man muss langsam anfangen. Überschätzen Sie sich nicht!

Auch ist eine dem Sport angepasste Ausrüstung sehr wichtig. Nicht zu vergessen: das Aufwärmen! Besonders dann, wenn man plötzlich Muskeln entdeckt, deren Existenz vorher unbekannt waren. Warum nicht dem Rat einer Spitzensportlerin folgen? Kariem Hussein erklärt, was beim Aufwärmen besonders wichtig ist!

Grillen ohne Feuer zu fangen

Er ist der Star des Sommers: der Grill. Und der Nachbar schwingt bereits freudig seine BBQ-Zange. Damit beim Grillen alles nach Plan verläuft, beachten Sie einige Vorsichtsmassnahmen:

  • Brand und Verbrennungen: Sobald der Wind dreht, kann auch das Grillen eine ungewollte Wendung nehmen. Damit man die Gefahr schnell bannen kann, sollte ein Sack mit Sand oder ein Kessel Wasser in der Nähe sein. Damit kann man ein eventuelles Feuer löschen. Wenn das Wetter nicht mitspielt, sollte man das Grillen besser auf einen anderen Tag verschieben. Feuer schüren unter einem Schutzdach oder im Innern schlagen wir uns besser gleich wieder aus dem Kopf.
  • Lebensmittelvergiftung: Die erste Regel lautet: Halten Sie rohe und gekochte Lebensmittel auseinander. Immer! Der gleiche Teller darf nicht gleichzeitig für bereits gegrilltes und noch rohes Fleisch verwendet werden. Auch auf dem Grill sollten diese beiden Lebensmittel sich nicht berühren. Zudem ist es wichtig, dass helles Fleisch – wie zum Beispiel Schwein, Poulet, Pute, Kalb oder Kaninchen – immer gut durch ist.
  • Hygiene: Beim Grillen steht die Gesellschaft an vorderster Stelle. Man geniesst die Zeit mit seinen Liebsten und die Reinigung des Grills kann bis morgen warten. Jedoch warten die Bakterien nicht bis zum nächsten Tag, um sich zu vermehren. Auch wenn wir „nur zwei Steaks“ gegrillt haben und das Gitter dann mit ein bisschen Küchenpapier gereinigt haben … Den Grill nach jedem Gebrauch zu putzen, bleibt ein Muss.  

Die Kinder können im Garten ihre Sinne entwickeln

Draussen werden unsere Sinne noch mehr gefordert. Jedoch nicht zum Vorteil aller …

  • Hören: Am 1. August erstrahlt der Himmel über der Schweiz in allen Farben. Passen Sie auf, dass diese Explosionen nicht Ihr Trommelfell schädigen! Einige Feuerkörper können bis zu 160 Dezibel erreichen. Unsere Toleranzgrenze liegt jedoch bei 140 Dezibel. In dem Wissen, dass ein Flugzeugmotor beim Start 125 Dezibel laut ist, halten wir besser genügend Sicherheitsabstand zu den Knallern.
  • Schmecken: Aufstrebende Botaniker wollen alles um sich herum erforschen. Inklusive giftige und stechende Pflanzen. Es ist besser, den jungen Entdeckern zu erklären, dass der Verzehr dieser Gewächse sie nicht zu Superhelden macht.
  • Tasten: Seinen Fuss beim Anschwellen zu beobachten, ist beunruhigend. In diesem Moment wünscht man sich, dass man die Biene vor dem Auftreten gesehen hätte. Hoffentlich wurde die Hausapotheke vor dem Sommer entsprechend ausgerüstet.
  • Sehen: Unsere Augen sind ein wahres Wunderwerk. Sie sind aber auch extrem empfindlich gegenüber UV-Strahlungen. Während Hornhautentzündungen und Sonnenbrand unmittelbare Folgen haben, kann die Sonne unsere Augen auch langfristig schädigen und ihr Altern beschleunigen. Kinderaugen sind wegen ihrer grösserer Pupillen und klareren Linsen noch empfindlicher. Das Tragen einer guten Sonnenbrille („CE“-Zeichen und UV-400) kann schädigende Folgen eindämmen.

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