Cybermobbing: Wie schütze ich mich?

26. März 2021 | Kommentar(e) |

Christelle Travelletti

Beleidigungen, Drohungen, obszöne Kommentare und Bilder. Vor dem Bildschirm nimmt Belästigung verschiedene Formen an und kann uns mit einem einzigen Klick aufwühlen. Das Internet und die sozialen Netzwerke ermöglichen uns zwar Zeit zu gewinnen, Kontakte zu knüpfen, sich zu informieren oder sich manchmal auch zu inspirieren, doch die virtuelle Welt birgt auch Risiken. Die Folgen für die Opfer sind oft gravierend. Es gibt jedoch Möglichkeiten zum sicheren Surfen, Chatten und Posten. Unsere Empfehlungen.

In einer Welt, in der das Internet eine immer grössere Rolle spielt, sind Smartphones, soziale Netzwerke und Instant-Messaging-Dienste fester Bestandteil unseres Lebens. Die ersten Opfer von Cybermobbing sind junge Leute zwischen 10 und 19 Jahren, doch auch Erwachsene sind betroffen. Aber weshalb gibt es im Netz so viel Hass? Und warum werden die Übeltäter immer zahlreicher? «Der Bildschirm schafft automatisch eine Distanz und erhöht das Gefühl von Straffreiheit beim Urheber. Er fühlt sich allmächtig und lässt seinem Drang eher freien Lauf als im echten Leben», erklärt Gaëtan Theytaz, Leiter soziale Netzwerke bei der Groupe Mutuel.

Quelle: jugendundmedien.ch – Informationsportal der schweizerischen Eidgenossenschaft

Was ist Cybermobbing eigentlich genau?

Verbreitung von Gerüchten, Gruppen-Selbstjustiz, Beleidigungen, wiederholte diskriminierende Kommentare, Erpressung mit intimen Fotos, ungewolltes Sexting, Todesdrohungen, die Androhung von Vergewaltigung oder die Aufforderung zu Selbstmord zählen zu den häufigsten Formen von Cybermobbing. Hasserfüllte Kommentare wirken sich auf das geistige Wohlbefinden aus, obszöne Kommentare/Bilder beeinflussen die sexuelle Integrität und Drohungen führen zu einem erhöhten Gefühl von Unsicherheit. Noch schlimmer ist, dass uns das Cybermobbing durch Tracking und GPS bis ins echte Leben begleitet. In jedem Fall gehen die Opfer durch die Hölle. Selbstmorde aufgrund von Cybermobbing sind besonders zahlreich, vor allem bei Jugendlichen. 

Unsere Tipps zu Ihrem Schutz

  • Verwenden Sie immer ein gesichertes Internet-Netzwerk. Verschicken Sie niemals private E-Mails oder SMS über ein öffentliches WI-FI.
  • Trennen Sie Ihre Daten im Internet. Telefonnummer, Adresse oder persönliche Informationen sollten nicht öffentlich zugänglich sein.
  • Denken Sie nach, bevor Sie ein Foto von sich selbst oder von Freunden und Familie posten. Verschicken Sie NIEMALS intime Fotos, egal wer der Empfänger ist.
  • Prüfen Sie die Privatsphäre-Einstellungen Ihrer sozialen Netzwerke und Applikationen fortlaufend (privat/öffentlich, Ortung, Identifizierung anderer Nutzer etc.)

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