Wen die Lust am Wandern packt

24. Juli 2020 | Kommentar(e) |

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Die Fortsetzung unserer Serie über das Lieblingshobby der Schweizer wirft einige weitverbreitete falsche Vorstellungen über den Volkssport Wandern über Bord. Es reicht nicht aus, ein paar gute Schuhe sowie Muskeln zu haben und sich mit einem Schweizer Taschenmesser und einer Portion Motivation auf den Weg zu machen. Dieser Blog vermittelt einfache und wertvolle Tipps, um eine Wanderung entspannt anzugehen.

Die Vorbereitung

Bevor man zu einer Wanderung aufbricht, braucht es ein wenig Vorbereitung. Damit man sich beispielsweise nicht bei Abenddämmerung in Turnschuhen auf einem Geröllfeld verliert und keine Ahnung hat, wo man ist. Deshalb unbedingt die folgenden Punkte überprüfen:

  • die Wettervorhersage (Link MeteoSchweiz) – eine Wanderung mit Daunenjacke oder eher mit Sonnencreme?
  • die Route (swisstopo-App)
  • die geschätzte Wanderzeit (grosszügig bemessen)
  • die Fahrpläne für die Hin- und Rückfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (SBB-App)
  • die Art Rucksack und was man mitnimmt

Die Ausrüstung

Hier kommen wir zum eigentlichen Thema: Experten können hervorragende Tipps geben, welche Ausrüstung man auf eine Wanderung mitnehmen sollte und welche nicht. Das Ziel ist natürlich, dass Sie mit dem Gepäck zurechtkommen und es zu Ihnen passt. Man verreist auch nicht in ein Survival Camp, wenn man eine Rundwanderung um den Schwarzsee unternimmt. Je nach Situation wäre es also gut, wenn Sie in Ihrem Rucksack und auf Ihrem mehr oder weniger durchtrainierten Körper Folgendes tragen:

  • Gute Wanderschuhe mit – wenn möglich – einer griffigen Vibram-Sohle, damit die Rückenwirbel und die Knie beim Abstieg nicht zusammengedrückt werden.
  • Wechselsocken, eine leichte Jacke, eine Windjacke, Handschuhe, eine Mütze und eine Kappe
  • Kleines Material wie Taschentücher, Sonnencreme, Sonnenbrille, Stirnlampe (man weiss ja nie), Kompass und für alle Nordic-Walking-Fans, oder einfach um das Wandern zu erleichtern: ein Paar Wanderstöcke
  • Und man sollte jemanden haben, den man im Fall der Fälle anrufen kann! Dieser Punkt ist mit Abstand der wichtigste.

Die Verpflegung

Was nimmt man am besten zum Picknick mit? Auch wenn Sie nicht vorhaben, sich den Bauch vollzuschlagen, so ist es immer gut, einen kleinen Snack mitzunehmen – falls Sie auf dem Weg ein bisschen Energie gebrauchen können. Ein paar Nüsse oder getrocknete Früchte, die man in einer Ecke des Rucksacks verstaut, sind meist ausreichend. Oder ein Schokoriegel, auch wenn der langsame Zucker auf einer Wanderung bekanntlich vorzuziehen ist.

Wenn Sie ein Picknick planen, dann gibt es verschiedenste Möglichkeiten: ein halber Laib Raclette-Käse über dem Holzfeuer, selbstgemachte Sandwichs oder ein kanadisches oder veganes Picknick, das man mit Freunden teilen kann. Doch Vorsicht bei Intoleranzen oder Allergien. Informieren Sie sich deshalb bei jedem einzelnen Mitwanderer über seine Vorlieben oder füllen Sie Ihr Tupperware selbst.

Ein Letztes noch, bevor Sie den Platz fit und gut gestärkt wieder verlassen: Denken Sie an einen Abfallsack und lassen Sie bitte nichts liegen. Die Murmeltiere und die anderen Wanderer werden Ihnen dankbar sein, dass Sie das schöne Naturgebiet nicht verwüsten.

So, nun sind Sie bereit. Wir wünschen eine gute Wanderung und viel Freude bei dieser wunderbaren Aktivität.

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Bewegungstipps von Radio Zürisee. Mario Steiner wagt sich auf eine Jogginrunde um den Greifensee mit Franco Marvulli.

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